Ich bin zu alt für den Scheiß
Oder: Warum Ü40-Partys eine Gefährdungsbeurteilung brauchen.
Es war Mädelsabend.
Und damit hätte eigentlich bereits eine Gefährdungsbeurteilung erstellt werden müssen.
Mädelsabend mit über 40 ist nämlich kein spontanes gesellschaftliches Ereignis mehr.
Das ist ein Projekt.
Mit Vorlauf.
Terminabstimmung.
Ressourcenplanung.
Kinderbetreuung.
Hundebetreuung.
Ehemännern, die informiert werden müssen.
90er-Party
Perfekt.
Unsere Jugend.
Unsere Musik.
Unsere Zeit.
Ein Abend mit Menschen in unserem Alter.
Dachte ich.
Dann kamen wir dort an und mir wurde klar:
„90er-Party“ bezeichnet die Musik. Nicht zwingend das Geburtsjahrzehnt der Gäste.
Trotzdem war ausreichend Ü40-Material vorhanden, um eine orthopädische Gemeinschaftspraxis wirtschaftlich durch den Winter zu bringen.
Aber egal.
Wir waren da.
Die Mädels.
Ausgang.
Freiheit.
Und natürlich fiel irgendwann der Satz:
„Wir machen heute aber nicht so lange.“
Hahahahahaha.
Süß.
Wirklich süß.
Am Anfang waren wir noch Damen mit
Getränk in der Hand.
Ein bisschen quatschen.
Ein bisschen mitwippen.
Sehr souverän.
So tanzt man mit 44 zunächst.
Man wirft nicht sofort alles rein.
Man prüft erst einmal die Tagesform.
Knie okay?
Rücken?
Hüfte?
Beckenboden?
Alles noch an seinem Platz?
Gut.
Dann kann man langsam hochfahren.
Ich stand da und bewegte mich zunächst in einem Bewegungsradius, den meine Krankenkasse vermutlich genehmigt hätte.
Sehr kontrolliert.
Dann kamen Fanta Vier.
Und innerhalb weniger Sekunden war die Frau verschwunden, die morgens beim Aufstehen manchmal ein Geräusch macht.
Plötzlich konnte mein Körper Dinge.
Ich möchte ausdrücklich festhalten:
Im Alltag bücke ich mich manchmal nach etwas und überlege kurz, ob es sich lohnt, wieder aufzustehen.
Auf dieser Tanzfläche jedoch?
Keine Einschränkungen.
Knie runter.
Arme hoch.
Drehen.
Hüpfen.
Irgendeine Bewegung, die biomechanisch nicht vorgesehen sein kann.
Wieder hoch.
Noch mal runter.
Seitlich.
Rückwärts.
Was war das?
Keine Ahnung.
Aber offenbar konnte ich es.
Mein Körper befand sich plötzlich in einem Zustand vollständiger Selbstüberschätzung.
Die Hüfte machte Bewegungen, für die sie am nächsten Morgen jede Verantwortung abstritt.
Das Knie beteiligte sich, obwohl es dafür keine Freigabe gab.
Der Rücken ließ sich von der Gruppendynamik mitreißen.
Alle vollkommen außer Kontrolle.
Ich glaube, einmal befand ich mich in einer Position, aus der ich im normalen Alltag nur mithilfe der Feuerwehr wieder herausgekommen wäre.
Auf der Party?
Zack. Weitergetanzt.
Musik ist offenbar ein kurzfristig hochwirksames Schmerzmittel mit verzögerter Rechnungsstellung.
Und meine Mädels?
Keinen Deut besser.
Es wurde getanzt.
Gelacht.
Gesungen.
Sich verrenkt.
Eine von uns machte irgendeine Bewegung, bei der ich kurz überlegte, ob ich helfen oder applaudieren sollte.
Ich entschied mich für applaudieren.
Mädelsabend-Regel Nummer eins:
Solange die Betroffene selbst lacht, ist es Tanz.
Erst wenn sie liegen bleibt, wird medizinisch abgeklärt.
Wir hatten einen Riesenspaß.
Nicht „war nett“.
Nicht „müssen wir mal wieder machen“.
Nein.
Richtig bescheuerten, herrlichen, völlig zweckfreien Spaß.
Meine Schelmquote war nicht wiederhergestellt.
Meine Schelmquote hatte die Geschäftsführung übernommen.
Dann kam die erste Konfettibombe
BÄÄÄÄM!
Heilige Scheiße.
Meine Seele verließ kurz den Körper, sah von oben nach, ob noch alles dran war, und kam widerwillig zurück.
Um mich herum rieselte fröhlich Konfetti.
Ich hingegen überprüfte innerlich meine Vitalfunktionen.
Herz?
Da.
Etwas schnell.
Aber da.
Der Veranstalter sollte wirklich eine hervorragende Versicherung haben.
Man kann doch keine Veranstaltung für Menschen machen, die ihre Jugend in den 90ern hatten, und dann unangekündigt Sprengsätze zünden.
Wir sind nicht mehr 19.
Mit 19:
„WOOOOHOOOO!“
Mit Ü40:
„MEIN HERZ! BIST DU BESCHEUERT?!“
Da stehen plötzlich 30 Leute auf der Tanzfläche, greifen sich gleichzeitig an die Brust und schauen auf ihre Smartwatch.
„Puls 172.“
„Vom Tanzen?“
„Keine Ahnung. Aber wenn ich umkippe, sag meinem Mann, wo der Ordner mit den Versicherungen liegt.“
Eigentlich hätte am Eingang ein Schild stehen müssen:
90er-Party – Betreten auf eigene Gefahr.
Defibrillator rechts neben der Garderobe.
Und dann die Gummibären.
Bis dahin konnte man den Abend noch als „ausgelassen“ bezeichnen.
Dann kam dieses Gummibärchen-Lied.
Und irgendetwas geschah.
Mit uns allen.
Mehrere erwachsene Frauen, die im normalen Leben Verantwortung tragen, Rechnungen bezahlen, Kinder erziehen und wissen, wann die Müllabfuhr kommt, verloren gleichzeitig den Verstand.
Gummibären .
Eskalation.
Es wurde gehüpft.
Verrenkungen durchgeführt.
Arme und Beine befanden sich zeitweise in Positionen, die anatomisch nur eingeschränkt erklärbar waren.
Ich sah eine meiner Freundinnen und dachte kurz:
Hat sie das gerade freiwillig gemacht oder müssen wir einen Notarzt rufen?
Sie lachte.
Gut.
Weiter.
Solange jemand lacht, gilt es als Choreografie.
Ich selbst machte ebenfalls Bewegungen, zu denen ich mich ohne anwaltlichen Beistand nicht weiter äußern werde.
Falls Videos existieren:
Deepfake.
Falls ich deutlich zu erkennen bin:
Sehr guter Deepfake.
Falls ich dabei meinen Namen rufe:
KI kann inzwischen alles.
Und es war großartig.
Wir haben so viel gelacht.
Einfach nur wir.
Keine Kinder.
Keine Arbeit.
Kein „Kannst du mal?“
Kein „Mama!“
Nur Musik, Mädels und völliger Blödsinn.
Genau mein Humor.
Meine Schelmquote hatte sämtliche zulässigen Grenzwerte überschritten.
Und niemand leitete eine Korrekturmaßnahme ein.
Und dann kam Sonntag.
Ich öffnete die Augen.
Das war übermütig.
Ich hätte es bei einem belassen sollen.
Noch bevor ich wusste, wo ich war, wusste mein Körper:
Wir haben ein Problem.
Ich lag vollkommen still.
Bestandsaufnahme.
Atmung?
Vorhanden.
Herzschlag?
Vorhanden.
Würde?
Weiterhin vermisst.
Bewegungsapparat?
Keine Rückmeldung vom Server.
Ich versuchte, meinen rechten Fuß zu bewegen.
Eine Zehe reagierte.
Gut.
Neurologisch offenbar nicht komplett verloren.
Dann wollte ich mich umdrehen.
Mein Körper:
„HAHAHAHAHAHA.“
Was war denn hier passiert?
Ich war gestern mit 44 ins Bett gegangen.
Aufgewacht bin ich mit dem Körper einer 100-Jährigen, die bereits mehrfach vor einem Wetterumschwung gewarnt hat.
Meine Knie konnten Regen vorhersagen.
Meine Hüfte wusste, dass in drei Tagen ein Tiefdruckgebiet kommt.
Mein Rücken hatte Erinnerungen an den Krieg.
Und meine Oberschenkel schienen über Nacht eine Gewerkschaft gegründet zu haben.
„Wir distanzieren uns ausdrücklich von den Bewegungsabläufen des Vorabends.“
Ach, jetzt.
Gestern bei den Gummibärchen wart ihr noch alle dabei!
Da hat keiner gesagt:
„Melanie, biomechanisch vielleicht schwierig.“
Nein.
Da waren plötzlich alle hochmotiviert.
Hüfte:
NOCH MAL!
Knie:
TIEFER!
Rücken:
ICH KANN DAS!
Und jetzt?
Massenkrankmeldung.
Feiges Pack.
Ich versuchte aufzustehen.
Das war weniger eine Bewegung als ein mehrstufiges Genehmigungsverfahren.
Zuerst Beine aus dem Bett.
Pause.
Atmen.
Oberkörper hoch.
Pause.
Neu orientieren.
Leise fluchen.
Hände auf die Matratze.
Gewichtsverlagerung.
Und dann:
HOOOOCH.
Ich stand.
Gebückt.
Aber das zählt.
Hätte in diesem Moment jemand geklingelt und mir einen Rollator angeboten, hätte ich gefragt, ob er auch einen Getränkehalter hat.
Ich schleppte mich Richtung Bad.
Nicht gehen.
Migrieren.
Schritt für Schritt.
Im Spiegel sah ich eine Frau, die aussah, als hätte sie die 90er nicht nur gefeiert, sondern komplett durchlebt. In einer Nacht.
Ich schaute sie an.
Sie schaute zurück.
Wir waren uns einig:
Nie wieder.
Dann kam die Erinnerung.
Sonntag.
Was war heute?
Nein.
Nein, nein, nein.
Mein Gehirn lud den Kalender.
10:00 Uhr – Hundeplatz.
Ich hielt mich am Waschbecken fest.
Okay.
Eine Stunde.
Irgendwie.
Dann lud das System die vollständigen Termindaten.
Doppelstunde.
Ich glaube, ich bin in diesem Moment noch einmal um zehn Jahre gealtert.
WER MACHT EIGENTLICH DIESE TERMINE?!
Ich wollte Namen.
Verantwortliche.
Konsequenzen.
Wer plant nach einem Mädelsabend mit Fanta Vier, Gummibärchen und beinahe tödlichen Konfettibomben am nächsten Morgen um zehn Uhr zwei Stunden Hundetraining?
Welcher Sadist?
Kurze Untersuchung.
Ich.
Natürlich.
Ich wollte mich abmahnen.
Dann fiel mir ein, dass Fachkräfte fehlen.
Also ließ ich es.
Und Buddy?
Dieser kleine Verräter war ausgeschlafen.
Fröhlich.
Fit.
Nase feucht.
Augen klar.
Bewegungsapparat voll funktionsfähig.
Der Hund hatte die Nacht offensichtlich genutzt, um sich auf seinen großen Moment vorzubereiten.
Er sah mich an.
Ich sah ihn an.
Er wedelte: Hundeplatz?“
„Buddy, Mama befindet sich aktuell zwischen Pflegegrad und Denkmalschutz.“
„HUNDEPLATZ!“
Keine Empathie.
Null.
Und plötzlich veränderte sich sein Blick.
Seit Monaten erklären wir Buddy:
Orientierung am Menschen.
Impulskontrolle.
Ruhe.
Unterordnung.
Ich schwöre, dieser Hund betrachtete mich und dachte:
Endlich.
"Heute zeig ICH dir Unterordnung.“
10 Uhr. Hundeplatz.
Ich stieg aus dem Auto.
Langsam.
Sehr langsam.
Buddy sprang raus.
Natürlich sprang er.
Der Angeber.
Ich folgte ihm in einer Geschwindigkeit, bei der Schnecken kurz hupten.
Der Trainer begrüßte uns.
Ich sagte vermutlich etwas Ähnliches wie:
„Morgen.“
Es könnte auch nur ein Schmerzlaut gewesen sein.
Schwer zu unterscheiden.
Dann begann das Training.
Buddy stand neben mir.
Aufmerksam.
Motiviert.
Arbeitsbereit.
Heute.
Ausgerechnet heute beschließt dieser Hund, ein Musterschüler zu sein.
Anderthalb Jahre habe ich versucht, diesem Tier Orientierung am Menschen beizubringen.
Heute sah er mich an wie ein Personal Trainer, der mit seinem schwierigsten Kunden die Geduld verliert.
Buddy: So. Wir fangen einfach an. Sitz.“
„Sehr gerne.“
Buddy: „Bleib.“
„Buddy, ich kann heute Bleib auf Wettkampfniveau.“
Ich hätte mich nicht einmal bewegt, wenn jemand neben mir eine Wurstsemmel geworfen hätte.
Impulskontrolle: hervorragend.
Buddy „Platz.“
„Noch besser.“
Ich lege mich sofort hin.
Nur eine Sache:
Du musst mich danach mit zwei weiteren Labradors wieder hochziehen.
Irgendjemand muss hier doch Verantwortung übernehmen.
Ich konnte es nicht sein.
Buddy hatte gerade die Leitung übernommen.
Der Trainer hatte freiwillig eine Doppelstunde mit uns vereinbart und war damit für eine Führungsposition zumindest diskussionswürdig.
Ich sah mich um.
Und dann entdeckte ich ihn.
Den Agility-Tunnel.
Da lag er.
Ruhig.
Souverän.
Unbeeindruckt.
Keine Augenringe.
Keine Schmerzen.
Keine Selbstvorwürfe.
Keine berufliche Sinnkrise.
Keine Gummibärchen.
Der Tunnel wusste genau, was seine Aufgabe war:
Vorne rein. Hinten raus.
Ich war tief berührt.
Was für ein Leben.
Was für eine Klarheit.
Ich bin 44, habe mehrere Berufe ausprobiert, mache gerade eine Weiterbildung und frage mich regelmäßig, wo mein Weg eigentlich hinführt.
Der Agility-Tunnel:
DA DURCH.
Fertig.
Ich beneidete einen Kunststoffschlauch.
Und dann kam mir der schönste Gedanke dieses gesamten Vormittags:
Ich könnte mich da reinlegen.
Einfach rein.
Nicht als Training.
Als betreutes Wohnen.
Kleine Matratze.
Decke.
Kaffeemaschine.
Vielleicht WLAN.
Ich brauche nicht viel.
Buddy könnte draußen sitzen und endlich seine pädagogische Karriere beginnen.
Buddy: „Platz.“
„Schon erledigt.“
Buddy: „Bleib.“
„Bis Dienstag.“
Buddy: „Fein!“
ENDLICH WERTSCHÄTZUNG!
Damit war die Hierarchie geklärt.
Trainer: externe Fachberatung.
Buddy: Gruppenleitung.
Agility-Tunnel: Geschäftsführung.
Melanie:
Förderbedarf.
Und ehrlich?
Ich fühlte mich damit wohl
endlich einmal nicht verantwortlich.
Nach ungefähr einer Stunde spürte ich plötzlich Hoffnung.
Mein Körper begann vorsichtig, den Katastrophenmodus zu verlassen.
Die Knie nahmen erste Tarifverhandlungen auf.
Die Hüfte war bereit, über eine Wiederaufnahme des Betriebs zu sprechen.
Der Rücken sagte:
„Wenn wir jetzt heimfahren, sehe ich von einer Anzeige ab.“
Sehr gut.
Wir hatten es geschafft.
Ich sah innerlich bereits mein Sofa.
Dann sagte mein Gehirn:
Melanie?
Was?
Doppelstunde.
Ich sah zum Agility-Tunnel.
Keine Reaktion.
Natürlich.
Typisch Geschäftsführung.
Und genau da sagte ich:
„Ich bin zu alt für den Scheiß.“
Mit tiefer Überzeugung.
Nie wieder.
Ab jetzt werde ich vernünftig.
Mädelsabend gerne.
Aber ruhig.
Vielleicht essen gehen.
Ein Glas Wein.
Um zehn heim.
Danach Gesichtspflege.
Orthopädisches Kissen.
Acht Stunden Schlaf.
Sonntagmorgen Kräutertee.
Ich werde eine elegante Frau mittleren Alters.
Dieser Entschluss hielt ungefähr so lange, bis ich wieder an die Gummibärchen dachte.
Ich musste grinsen.
Dann an Fanta Vier.
Noch mehr.
Dann an meine Mädels.
An unser Lachen.
An die völlig bescheuerten Verrenkungen.
An den Riesenspaß.
Und mir wurde klar:
Nein.
Ich bin überhaupt nicht zu alt für den Scheiß.
Mein Körper braucht inzwischen nur länger, um die Schadensmeldung zu bearbeiten.
Abschlussaudit
Prüfgegenstand: Mädelsabend / 90er-Party.
Soll: bisschen tanzen, lachen, nicht so lange.
Ist: Fanta Vier, Gummibärchen und Bewegungen außerhalb der Herstellerspezifikation.
Konfettibomben: für Ü40 unangemessen überraschend.
Veranstalter: hoffentlich gut versichert.
Defibrillator: sollte zukünftig neben der Garderobenmarke ausgegeben werden.
Spaß: gigantisch.
Schelmquote: Messgerät überlastet.
Würde: weiterhin vermisst.
Körperalter vor der Veranstaltung: 44.
Während der Veranstaltung: ca. 20.
Am nächsten Morgen: zwischen 100 und „bitte langsam aufstehen“.
Hundeplatz: 10 Uhr.
Dauer: zwei gottverdammte Stunden.
Verantwortlich für die Terminplanung: Melanie.
Personalrechtliche Konsequenz: Kündigung nicht möglich. Stelle schwer nachzubesetzen.
Buddy: unverschämt fit.
Vermutete Haltung Buddy: „Heute zeig ich DIR Unterordnung.“
Melanie – Sitz: freiwillig.
Melanie – Bleib: außergewöhnlich stabil.
Melanie – Platz: hätte gerne Dauerplatz beantragt.
Agility-Tunnel: einzige Führungskraft mit klarem Lebensweg.
Korrekturmaßnahme: Nach Mädelsabenden keine Termine am Vormittag.
Realistische Korrekturmaßnahme: nach Mädelsabenden keine Doppelstunden vor 11 Uhr.
Wir wollen es mit der persönlichen Entwicklung nicht übertreiben.
Nichtkonformität erkannt.
Keine Party gestrichen.
Keine Gummibärchen gestrichen.
Keine Mädels gestrichen.
Lediglich festgestellt:
Ich bin nicht zu alt für den Scheiß.
Ich bin nur inzwischen in einem Alter, in dem ich nach dem Scheiß zwei Werktage Regenerationszeit, einen Agility-Tunnel mit Schlafplatz und einen Hund brauche, der mir erklärt, wie „Bleib“ funktioniert.
Und der Veranstalter?
Der sollte wirklich seine Versicherungspolice prüfen.
Die nächste Konfettibombe könnte eine von uns erwischen.
Nicht wegen des Herzens.
Weil wir uns beim Erschrecken einen Wirbel verrenken könnten.
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